Leben durch Licht und Biophotonen

" Living on Light "

Ein Jahr Leben auf Licht, Biophotonen, Wasser & ab und zu Saft
21-Tage
Lichtnahrungs-Prozess

7 Tage ohne
Flüssigkeit & Nahrung



DER LICHTKÖRPERPROZEß

Nachdem ich im Winter '98 selber den 21-Tage Lichtnahrungsprozeß durchlaufen habe, werde ich gelegentlich die Begleitung von Gruppen anbieten. Der Prozeß wurde im Herbst '97 von Jasmuheen in Europa eingeführt. Er bedeutet erstmal das völlige Aufgeben von Nahrung und Flüssigkeit. Eine Woche nimmt man nichts zu sich. Der Prozeß, bestehend aus 3 x 7 Tagen, ist eine wundervolle, spannende Reise in die Tiefen Deines Selbst. Uralte Schleier werden weggezogen und Du begegnest dem Wichtigsten, das Du hast…… Deinem Selbst, Deiner eigenen Seele. Du erlebst eine Zeit, in der Du schnell die Illusionen erkennst und durchschaust, in denen sich der Verstand normalerweise wiegt.

Es ist wichtig für uns Menschen zu wissen, daß nicht nur Yogis, sondern auch wir die Möglichkeit haben, uns von jeglicher Aufnahme von Nahrung und Flüssigkeit freizumachen.

Der Prozeß ist für jeden ein großer Schritt, eine heilige Einweihung auf dem Weg ins Licht und ins neue Zeitalter. Viele spüren eine äonenalte Sehnsucht im Herzen und möchten sofort damit anfangen. Es ist eine Zeit des Ver- trauens und der Stille, der intuitiven Wahrnehmung und des Bewußtwerdens, wenn du es dir erlaubst. Viele Ver- änderungen geschehen in den verschiedenen stofflichen und feinstofflichen Körpern, auch in der Zeit danach. Du wirst energetisch gedehnt und mehr Licht fließt in dich ein.

Es ist eine Zeit des Loslassens, von alten Wünschen, Ängsten, Glaubenssystemen, Verlan-gen und Vorstellungen. In diesen Wochen hast Du die Möglichkeit, den Weg ins Herz, Dein Zentrum der Wahrheit und Weisheit, zu finden.

Da man den Prozeß nur machen sollte, wenn man 100% bereit ist die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen, kann man ihn gut alleine durchlaufen. Schön ist es aber auch zur gleichen Zeit, im gleichen Haus mit anderen. Obwohl jeder ganz für sich durch den Prozeß geht, bietet die höherschwingende Energie der Gruppe einen ge- schützten Rahmen aus Licht und Leichtigkeit. Die Unterstützung von Deinem Prozeß wird sehr individuell ablaufen. Ruhe und Stille sind die wichtigsten Zustände die Du brauchst, um die Leere in Dir entstehen zu lassen. Aus dieser Leere wird das Neue geboren.

Artikel Elraanis 1998




Und was sagen die Nieren dazu?

von Carolina Hehenkamp

Von Freunden in Belgien hörte ich im Februar 1997, daß schon einige Leute den Absprung gewagt haben, sich ausschließlich von Licht zu ernähren. Es war, als ob ein enormer Windsog mich in seine Kraft aufnahm und davontrug. Das war der langersehnte, unbewußt gesuchte Information, die mir bis dahin noch gefehlt hatte. Daß Yogis es machen, war mir klar, aber daß auch wir es machen dürfen! Meine Führung fing sofort an, mir schwierigere Aufträge und Aufgaben zu geben. Vor allem sollte ich vieles, wenn nicht sogar alles, loslassen. " Laß alle Arbeit los, gebe dir zwei Monate um einfach zu SEIN, um innerlich auszuruhen und um die hohen Schwingungen mit denen du arbeitest, in die verschiedenen Energiekörpern zu integrieren"

Nach zwei intensiven Monaten wieder in der täglichen Arbeit, kam überraschenderweise eine Phase, in der ich nur noch das zu mir nehmen sollte, was der Emotional- oder Mentalkürper gerade wollte und das war einfach, jeden Mittag ROTE Nudeln vom Italiener um die Ecke und zum Abendessen eine große Portion Eis mit einem kleinen Espresso dazu. Alle haben immer komisch geschaut und mein Kühlschrank hat wohl gar nichts mehr verstanden. Ende des Sommers stellte sich plötzlich das Nahrungsprogramm um. Da ich schon sehr viel mit verschiedenen Ernährungsweisen, Heilfasten und Darmreinigung experimentiert und erfahren hatte, war diese Zeit einfach spannend. Es war eine große Herausforderung für mich, meiner Führung so physisch zu folgen. Mental hatte ich mir vorgenommen, den 21-Tage Lichtnahrungsprozeß im Juni zu durchlaufen, aber meiner Führung machte mir einen Strich durch die Rechnung. Plötzlich wurde im April Zeit und Raum für diesen spannenden heiligen Prozeß gemacht. Um mich herum gab es mehrere Personen, die sich Sorgen um mich machten, z. B. hatte ich seit meinem 19. Lebensjahr immer wieder Schwierigkeiten mit meinen Nieren und vor drei Jahren lag ich mit einem großen Nierenstein, der aus der rechten Niere kam und im Harnleiter festsaß, mehrere Male auf dem Operationstisch. Selber war ich mir aber immer ganz klar, daß die Nieren mitspielen würden.

Die ersten zwei Tage des Prozesses waren so leicht und erfreulich, daß ich die Zeit der Ruhe und Zurückgezogenheit richtig genießen konnte und sehr viel las. Alles war anders als beim normalen Heilfasten. Es war, als ob das Weltliche schon einige Zeit vor dem Prozeß begonnen hatte, sich zurück- zuziehen. Nach ein bis zwei Tagen konnte ich mir kaum mehr vorstellen, daß ich jemals telefoniert oder mit vielen Menschen am Tag geredet hatte. Überhaupt konnte ich mir diese Kommunikation, diesen tagtäglichen Austausch mit Vielen, kaum mehr vorstellen. Es ist als ob man sich vollkommen in seine eigene Welt zurückzieht, nur der Betreuer ist noch wichtig.

Nicht zu trinken war überhaupt kein Problem, das Bedürfnis nach Eiswürfeln stieg dafür jeden Tag, sie gaben mir Sicherheit und Geborgenheit. Ohne sie wäre es kaum möglich gewesen, die ersten sieben Tage zu überstehen. Manchmal taucht die Angst auf, geschluckt zu haben, und die Angst, daß dadurch der Prozeß von höherer Ebene beendet wird. Ab dem dritten Tag habe ich des öfteren meine Nieren gefragt, wie es denn für sie so ganz ohne Flüssigkeit ist und auch vorläufig keine Flüssigkeit in Sicht ist. Sie haben sich aber immer wohl gefühlt und am siebten Tag ein recht großes Häufchen Sand oder Gries wie Saharasand abgegeben. Für mich wie ein Geschenk und große Glückseeligkeit überkam mich. Wie ist es möglich, daß nach sieben Tagen ohne Flüssigkeit die Nieren so etwas hergeben und sich so reinigen?

Die sieben Tagen waren im nachhinein die wundervollsten, intensivsten und vielleicht schönsten in meinem Leben. Alle Schleier zwischen mir und meiner göttlichen Überseele wurden weggezogen und ich war mit mei- nem Kanal, meinen Blaupausen und verschiedenen Seelenteilen in Verbindung. Vor allem erfuhr ich sehr intensiv die Christusenergie und den Todes- und Wiederauferstehungsprozeß von Jesus.

Die Nächte weilte ich in seiner Gegenwart und konnte alles nochmals hautnah erleben. Während mehrerer Tage, hatte ich stechende Schmerzen an meinem rechten Hüftgelenk, energetisch spukte es rotoranges Feuer. Mein rechter Po und Oberschenkel waren vom Schmerz verkrampft und steif und liegen war unbequem. Liebevolle Behandlungen von meiner Begleiterin Maria bewirkten wahre Wunder. Der Loslassungsprozeß findet während dieser Zeit bis in das Knochensystem statt. Die Knochen tragen auf tiefster Ebene unsere Muster und Informationen und noch immer spüre ich, daß sich hier etwas verändert.

Obwohl die rechte Niere genau in dieser schmerzhaften Gegend lag, sagte sie nichts, und ich glaube, sie war sogar richtig froh, einmal Ruhe zu bekommen. Jede Stunde fühlte ich mich vollkommen verwandelt, manchmal sah ich auch ganz anders aus. Am heilsamsten und schönsten waren für mich die ausgedehnten Bewußtheits- zustände und Wahrnehmungsfähigkeit, z.B. das Gefühl alles riechen zu können, sogar was die Nachbarn zwei Häuser weiter für Parfum auftragen. Die Natur duftete so herrlich und alle Bäume und Pflanzen, Blumen und Tiere redeten mit mir. Es war ein wirkliches Heimkehren in die Welt des Einsseins.

Alles bekam eine neue Tiefe, und das Gefühl vom Einssein mit allen Wesen webte sich durch meine Tage und Nächte. Drei Monate später geht der Prozeß immer noch weiter, in Resonanz mit meiner inneren Quelle und mit meinen geistigen Führern gestalte ich jeden einzelnen augenblick meines Lebens. Ich weiß , daß das Licht mich ernährt und finde in jeder äußeren Herausforderung meine innere Balance und Harmonie.

München, den 21. Juni 1998


Artikel: Die Andere Realität 1999


LICHTNAHRUNG

"Erfahrungen auf dem Weg ins Licht und ins neue Zeitalter"


von Carolina Hehenkamp

Seit einiger Zeit begegnet uns immer wieder ein neuer Begriff, eine neue Form der Nahrung, genannt Prana- oder Lichtnahrung. Vieles wird darüber geflüstert und meistens begleiten Angst, Argwohn oder auch Neu- gierde dieses Thema. Vielen lehnen das Thema Lichtnahrung skeptisch oder voller Angst und Zweifel ab, werden sogar wütend. Wieder andere lachen darüber und halten es für eine verrückte neue Idee. Eins ist aber ganz deutlich: das Thema Prana- oder Lichtnahrung bewegt viele und lässt keinen ganz unberührt.

Aus Erzählungen haben wir des öfteren über das Leben durch Licht und Prana gehört. Indische Yogis, Meister oder Avatare verbringen lange Zeiten der Meditation und Kontemplation in Höhlen oder an einsamen Orten im Himalaya. Sie essen nicht und trinken kaum. Diese Lebensweise ist sehr weit von unserer westlichen Kultur und alltäglichen Realität entfernt. Die Yogis und andere hochentwickelten Wesen sind uns so fremd, daß wir nie eine Brücke zu diesem Wissen geschlagen haben. Trotzdem gab es auch in unserer Geschichte immer wieder einzelne Menschen, die ein Teil ihres Lebens von " Luft " und ein wenig Quellwasser gelebt haben, wie Therese Neumann und Theresa von Konnersreuth.

Die Zeiten ändern sich aber. Die Frequenz der Erde stieg in den letzten Jahren bedeutend an und wir sind alle bewußt oder unbewußt bei dem Afstiegsprozeß dabei. Wir kehren wieder langsam mit der Erde ins Licht zu- rück und es ist kein Wunder, das Einweihungen wie der Lichtnahrungsprozeß, gerade jetzt in die westliche Welt ihren Einzug halten. Viele Menschen sind bereit, warten teilweise schon fiebrig, haben eine Sehnsucht im Herzen, die laut danach ruft, den Schritt ins Licht über die Lichtnahrung zu machen.

Wir haben mit vielen Arten der Ernährung experimentiert, jede Fastenkur ausprobiert, alle Vitamine, Poten- zen und sonstige Nahrungsergänzungen getestet. Am besten waren die, die aus fernen Ländern, wie Amerika oder Australien kamen, je weiter und exotischer, desto besser fanden wir sie. Manche Menschen haben sich "instinkto" genährt, haben regelmäßig Darmreinigungen gemacht, endlos Bücher über neue progressive Er- nährungsweisen gelesen. Eigentlich haben wir uns mit all diesen Sachen vorbildlich vorbereitet auf den nächsten Schritt: die Lichtnahrung.

Der Lichtnahrungsprozeß

Der Lichtnahrungsprozeß geht über 21 Tage und Nächte, wurde von Jasmuheen in Europa verbreitet und ist eine Heilige Einweihung. Sie dient dazu, den Menschen frei zu machen von alle Themen, Blockaden und Pro- blemen mit Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme. Danach kann man sich, wenn man möchte, von Prana und Licht nähren.

Der Prozeß bedeutet erstmal das völlige Aufgeben von Essen und Trinken. Während der ersten sieben Tage wird keine Nahrung oder Flüssigkeit, in welcher Form auch, aufgenommen. Danach trinkt man nach Belieben Wasser mit ein wenig Orangensaft, später auch Wasser vermischt mit anderen Säften. Der ganzen Lichtnahrungsprozeß besteht aus drei mal sieben Tagen und ist eine wundervolle spannende Reise in die Tiefen des Selbst. Er wurde vor einigen Jahren von den Meisterebenen an uns Menschen gechannelt, um uns bei unserem spirituellen Wachstum zu unterstützen und voran zu treiben. Während der ersten sieben Ta- gen taucht man tief ein in einen Transformations- und Lösungsprozeß. Nichts hat mehr Wichtigkeit, außer der Person selbst. Es werden alle Verbindungen mit der Außenwelt völlig abgeschnitten und sie erscheint einem schon nach wenigen Tagen hektisch, nervös und ungemein laut. Wasser wird ein wichtiges Element in diesen Tagen. Kein Wasser zu trinken ist fast unvorstellbar für uns. Ein schönes warmes Bad mit Lavendelöl und Meeressalz ist in dieser ersten Zeit ein richtiges Gottesgeschenk.

Selbst lag ich vom 4. bis zum 7. Tag, mehrmals täglich stundenlang in meiner Badewanne und habe gelesen oder einfach meiner Führung zugehört. Die drei Prozeßwochen sind eine Phase der Veränderungen, der Klä- rung und des sich Neu-Einstimmens. Sie bietet eine Lehre im Sein, im Spüren was ansteht und was gerade wichtig ist. Sie zeigt, wie man mitgehen sollte mit dem, was gerade läuft. Es ist eine Zeit, in der man das Gött- liche Fließen spüren lernt und sich mitfließen lassen kann. Aus Tun wird langsam Sein. Alle äußere Aktionen fallen weg und übrig bleibt das allumfassende SEIN.

Physisch, emotional und mental werden vielen Blockaden gelöst und man spürt wie die verschiedenen Licht- wesen, die eigene Seele und das Göttliche Selbst mit einem arbeiten. In dieser Zeit öffnet man sich für eine höhere Schwingung und stimmt sich darauf ein. Man erlaubt sich, durch Prana und Licht zu leben. Diese Er- laubnis, die man sich selbst gibt, ist so stark und umwerfend, daß die Zellen bewußt Licht als Nahrung an- nehmen. So weiß und spürt man jetzt aus eigener Erfahrung, daß es möglich ist von "Luft" zu leben. Die Nahrung und Flüssigkeit, die man nach dem Prozeß aufnehmen möchte, wandelt man in Licht und Höheren Schwingungen um. Und hier ist es, wo die wirkliche Energie und Lichtarbeit ansetzt. Das Bewußtsein, daß alle Materie verdichtetes Göttliches Licht ist, wird immer klarer und deutlicher.

Es gibt keine Trennung mehr zwischen dir und anderen, zwischen Innen und Außen. Um mit deiner Göttlichen Kraft im Inneren in Verbindung zu sein, bittest du sie, sich zu melden. Die Absicht sie anzuerkennen und ihr zu folgen, ist der Hauptschlüssel. Obwohl es nicht wichtig ist, ob du nach dem Prozeß wieder ißt oder nur trinkst, ist es von großer Wichtigkeit, daß du in irgend einer Form bewußt Lichtarbeit machst. Es gibt verschiedene Techniken, die du anwenden kannst, aber am wichtigsten ist und bleibt die eigene Führung. Das Ziel bleibt:
Deine eigene Führung anzunehmen, um diesem Teil von dir, den du nicht immer sehen kannst, das Komman- do zu übergeben und ihm zu folgen.

Wenn einem später die Nahrung, die aus Lust am Essen aufgenommen wurde, physisch nicht bekommt, kann man sie mit Lichtarbeit in eine höhere Schwingung umwandeln und der Körper wird sie dann leicht verdauen. Es ist möglich mit der Welt der Zellen in Verbindung zu treten. Der Dialog läuft nicht über Worte, sondern eher über die innere Erkenntnis, daß ein Göttliches Feuer sie beseelt. Überall in uns können die Zellen anfan- gen zu denken und wir sind für ihr Erwachen verantwortlich. Auch sie möchten sich auf die nächste Stufe ihrer Entwicklung begeben. Wenn wir mit diesen Teilen unseres Organismus in Dialog treten, bringen wir Liebe, Freude und Licht an die Stellen, in der unser Körper sich verdichtet oder verknotet hat. Der Prozeß bringt, wenn wir in die Stille gehen, viel Freude. Sie entsteht aus Liebe, sie ist ihr erster Ausdruck. Meistens wird sie auf dem Weg der inneren Suche nicht richtig anerkannt, sie wird von vielen Menschen falsch bewertet, für eine Zerstreuung oder ein oberflächliches Vergnügen gehalten, das uns vom Ziel ablenkt. Sie verbindet uns aber stärker mit der Liebe, mit dem Göttlichen Teil in uns. Wie schön ist es, die echte Freude tief in sich zu spüren. Der Lichtnahrungsprozeß bietet uns eine Möglichkeit, alles anzuhalten und neu anzufangen - mit der Freude im Herzen, strahlend, aufrecht und glücklich. Den Kopf im Himmel, eingestimmt auf die Meister- oder noch höheren Ebenen und die Füße auf der Erde, verbunden mit der Kraft des Hierseins.

Könnte jeder den Prozeß machen?

Im Grunde ja. Wichtig ist, die Person hat sich innerlich entschieden dafür, sich darauf eingestimmt und sich vorbereitet auf den Prozeß. Wichtig ist auch, daß sie eine Sehnsucht im seinem Herzen verspürt und die Verantwortung für sich selbst übernimmt. Jeder macht den Prozeß immer für sich allein und jegliche Form der Betreuung sollte eine unterstützende und begleitende sein. Der Betreuer ist während des Prozesses die Ver- bindung zur Außenwelt, kann als Gesprächspartner fungieren, über schwierige Momente hinweghelfen und die Sicherheit geben, daß jemand da ist. Eine Leere entsteht in dieser Zeit, die der Person erlaubt mit dem Gött- lichem Licht gefüllt zu werden. Wir begeben uns durch den Prozeß in eine wertvolle Phase der Leere, die sowohl Stille als auch Aktiviät beinhaltet. Aus dieser Leere, ein Zustand des "Alles-Seins", wird alles neu geschaffen und kein Außenstehender, weder Betreuer, Arzt oder Heilpraktiker, sollte sie unterbrechen. Oft verwechseln wir Heilmethode mit Heilung. Eine Gruppe, die zur gleichen Zeit den Prozeß macht, bietet eine hohe kollektive Energie, wodurch normalerweise der Prozeß für alle leichter wird.

Meine Erfahrungen mit dem Pranaprozeß und die Zeit danach:

Seit einem Jahr wußte ich von dem Lichtnahrungsprozeß, hatte innerlich gleich ja dazu gesagt und fühlte ihn ganz deutlich näher kommen. Aufgeregt fing ich genau in der Karwoche an, und dankte meiner Führung für diese zeitliche Präzision. In der Christusenergie zu sein, ist mir sehr wichtig und Jesus spielt eine bedeutende Rolle in vielen meiner Leben. Die ersten Tage waren sehr leicht und erfreulich. Ich konnte richtig die Ruhe und die Isolation geniessen. In immer längere Abschnitte durchdrang mich die Christusenergie und ich erfuhr viel über den Prozeß des Todes und die Wiederaufstehung durch die Verbindung mit Jesus. Das Grabtuch, das während dieser Zeit in Turin ausgestellt war, bekam große Bedeutung für mich und ich weilte stundenlang in seiner Gegenwart und erlebte den ganzen Heilungsprozeß und Wiederbelebung Jesus. Diese Erfahrung war so intensiv, daß ich später meine physische Reise nach Turin, um mir das Grabtuch anzuschauen, absagte. Sie war nicht mehr notwendig.

Während dem ganzen Prozeß war ich stark mit höheren feineren Energieebenen verbunden, tiefe Erkentnisse gaben sich die Hand, Antworten auf jahrealte Fragen kamen wie von alleine. Alle Schleier zwischen mir und meiner Göttlichen Überseele wurden weggezogen und ich war mit meinem Kanal, meinen Blaupausen und verschiedenen Seelenteilen in Verbindung.

Körperlich war ich sehr gespannt was passieren würde. Seit vielen Jahren kannte ich Schwierigkeiten mit meinen Nieren, wie Nierensteine und Koliken. Vor drei Jahren brachte mich ein Nierenstein, der im Harn- leiter festsaß, mehrere Male auf dem Operationstisch. Angst hatte ich während des ganzen Prozesses nicht, aber gespannt war ich schon. Ich bekam am 5. Tag starke Schmerzen an meiner rechten Hüfte, am Ober- schenkel und später am unteren Kiefergelenk. Alte Glaubensmuster und Blockaden lösten sich auf, tief in meinem Knochensystem, die Nieren schienen aber immer ganz glücklich zu sein. Etwas fast Unmögliches geschah nach sieben Tagen ohne Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme: Die Nieren entledigten sich von einem Häufchen Nierensand oder Grieß. Für mich ein wahres Wunder, fast ein Geschenk. Die Zeit war wirklich wunderschön und sehr intensiv. Fast alle halbe Stunde hatte ich das Gefühl ein vollkommen anderer Mensch zu sein, als ob ich eine gewaltige Bewußtseinsentwicklung durchmachte. Meistens sah ich auch ganz anders aus, wie ein neuer Mensch. Auch jetzt, mehrere Monate nach dem Prozeß, ändert sich vieles oft innerhalb von Stunden. Das einzige was zählt, ist mich fließen zu lassen, mit dem zu gehen, was gerade ist. Eiswürfel, die ich kaute und wieder ausspuckte, haben mir über die ersten Tage hinweg geholfen und ich konnte endlos im warmen Badewasser liegen und immer wieder ganz untertauchen. Eine gründliche Reinigung für den Emotionalkörper. Ich habe viel gelesen, geträumt und war oft spazieren.

Ich war sehr froh, während der ersten zwei Wochen eine liebevolle Begleiterin zu haben. Durch ihre Anwesen- heit habe ich mich beschützt und aufgehoben gefühlt und konnte mich richtig "fallen lassen". Alle weltlichen Aktionen wurden gleich am Anfang schon unwichtig und manchmal war es toll, das jemand sich um manches kümmerte.

Was mir an meinem eigenen Prozeß sehr gefallen hat, ist, daß meine Gedanken völlig aufhörten zu kreisen und der Mentalkörper mit seinen Gitternetzen klar und rein wurde. Durch meine jahrelange Lichtkörperarbeit weiß ich, daß wenn wir unsere Gedanken abstellen können, wir mit viel höheren Ebenen arbeiten und dann die kosmische Kreativität leichter anzapfen können. Es hat mehrere Monate gedauert, bevor ich ab und zu wieder kreisende Gedanken bekam, und dann meistens im Streß oder in unharmonischen Zuständen.

Am schönsten waren für mich die ausgedehnten Bewußtseinszustände und die Schärfung der Sinne. Hinaus in die Natur zu gehen, die vielen verschiedenen Vögel zu hören, die duftenden Blumen und Bäume zu riechen und dies alles so stark und intensiv, war ein richtiges Erlebnis. Nie hatte ich geahnt, daß ich so weit hören, so tief riechen und so intensiv spüren würde. Leider wurde es wieder etwas schwächer, nachdem ich anfing in der zweiten Woche zu trinken. Auch nach dem Prozeß erlebe ich viele Wunder und Überraschungen. Meine Füße haben sich verändert, zwei Nägel, jeweils vom zweiten Zeh sind abgefallen, was mit Angstlosigkeit und Los- lassen zu tun hat. Das tägliche Leben ist zur Meditation und zum Dauer-Channelzustand geworden. Erkenntnisse zeigen sich in Sekundenschnelle und körperlich fühle ich mich jünger, vitaler und auch gesünder als vorher. Ein wertvolles Gefühl ist, nicht mehr abhängig zu sein von Nahrung oder Flüssigkeit, zu spüren daß es nicht wichtig ist, ob ich eß oder nicht. Ich kann allen Menschen, alt oder jung raten, den Prozeß zu machen, wenn sie dazu die Sehnsucht im Herzen spüren und Lust haben einen großen Schritt auf ihrem Weg ins Licht zu machen.